Der Windpark am Dachsberg

Der Windpark Am Dachsberg – Windstrom aus dem Landkreis Miltenberg

Zwischen Bürgstadt und Eichenbühl im Landkreis Miltenberg planen wir, die Qair Deutschland GmbH, den Windpark Am Dachsberg. Fünf Windenergieanlagen der neuesten Generation sollen hier künftig mit einer Gesamtleistung von rund 39 Megawatt sauberen Strom aus der Region für die Region erzeugen.

Das Vorranggebiet Am Dachsberg

Der Windpark entsteht im Vorranggebiet Am Dachsberg, das die Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbands Bayerischer Untermain am 6. Oktober 2025 beschlossen hat. Das Planungsgebiet liegt vollständig auf dem Gemeindegebiet von Bürgstadt und Eichenbühl, unmittelbar an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg. Die Abstände zur nächstgelegenen Wohnbebauung sind groß: Ebenheid im Süden liegt rund 1,3 Kilometer entfernt, Rauenberg im Nordosten rund 1,5 Kilometer.

Standorte Planungsgebiet

Der Windpark in Zahlen

Am Standort weht der Wind auf Nabenhöhe mit durchschnittlich rund 6,8 m/s. Eine einzelne Windenergieanlage erzeugt hier ca. 17 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Zusammen kommen die fünf geplanten Anlagen damit auf rund 85 Millionen Kilowattstunden jährlich. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 24.000 Haushalten – oder der CO₂-Bindung von rund 2.400 Hektar Wald.*
*Ertragsberechnungen aus Qair-Projekten. Annahmen: durchschnittlicher Haushaltsverbrauch 3.500 kWh/Jahr; Einsparung je Anlage ca. 12.000 t CO₂/Jahr; 1 ha Wald bindet jährlich ca. 25 t CO₂.

Wertschöpfung, die in der Region bleibt

Was der Windpark für Bürgstadt und Eichenbühl bedeutet

Der Windpark Am Dachsberg entsteht auf kommunalen Waldflächen. Was er erwirtschaftet, soll deshalb auch in der Region ankommen. Gemeinsam mit der REW Regionales Energiewerk Untermain GmbH haben wir dafür einen umfassenden Teilhabevertrag geschlossen, der über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht.

Für die Standortgemeinden:

Bürgstadt und Eichenbühl erhalten eine Beteiligung an den Erträgen nach Art. 23 BayWiVG bzw. § 6 EEG. Dazu kommen Pachteinnahmen für die kommunalen Flächen und Gewerbesteuer.

Für Bürgerinnen und Bürger sowie regionale Akteure:

Bürgerenergiegenossenschaften, regionale Energieversorger, Kommunen und Unternehmen aus der Region können sich mit insgesamt bis zu 49 % an der Betreibergesellschaft beteiligen. Wie die Beteiligung im Einzelnen aussieht, klären wir im weiteren Projektverlauf – Sie erfahren es an dieser Stelle.

Für Vereine und gemeinnützige Einrichtungen:

Über einen regionalen Förderbeitrag fließt jährlich Geld an gemeinnützige Stiftungen und Vereine vor Ort.

Wo wir aktuell stehen

Die naturschutzfachlichen Untersuchungen im Projektgebiet laufen seit Anfang 2026.

Für zentrale Genehmigungsfragen wie bspw. Schall und Schattenwurf haben wir beim Landratsamt Miltenberg Vorbescheide beantragt und positive Bescheide erhalten.

In den nächsten Schritten konkretisieren wir die Planung, erstellen alle genehmigungsrelevanten Gutachten und reichen anschließend den Genehmigungsantrag nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) beim Landratsamt Miltenberg ein.

Alle Neuigkeiten zum Projekt finden Sie unter Aktuelles, den Projektfahrplan unter Zeitplan.